Sonnenkraft für Heizung & Warmwasser

Energie von der Sonne erhalten

Durch eine Solaranlage kann sowohl die Erwärmung des Warmwassers im Haushalt, als auch die Heizung unterstützt werden.
Das Kernstück einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung ist der Solar-Kollektor, in dem Sonnenstrahlen in einem Absorber in Wärme umgewandelt werden. Zur Warmwassererbereitung werden Anlagen mit Flach- oder Vakuumröhrenkollektoren eingesetzt.
Mit einer richtig ausgelegten Kollektoranlage lässt sich etwa die Hälfte des jährlichen Warmwasserbedarfs decken!


Auslegung einer Solaranlage

Als Faustregel für die Auslegung einer Solaranlage gilt:
Für 40 Liter Wasser pro Tag (45° C) wird eine Absorbierfläche von 1 qm benötigt. Zum Ausgleich von sonnenarmen Tagen wird die Anlage auf etwa das 1,5-fache des täglichen Bedarfs ausgelegt. Die hauptsächlich in den Übergangsmonaten und im Winter erforderliche Nachheizung übernimmt die Heizungsanlage.


Montage der Kollektoren

Die Montage der Kollektoren an einem Gebäude kann sowohl als Aufdach-Konstruktion, als auch durch direkte Integration in die Dachhaut erfolgen, wobei leichte Abweichungen von der optimalen Ausrichtung (nach Süden, im Neigungswinkel bis 40°) nur geringe Auswirkungen auf die Energieausbeute haben.
Bei Dächern, die nicht optimal Richtung Süden ausgerichtet sind, kann mittels Röhrenkollektoren, durch die Möglichkeit des Drehens der Rohre eine bessere Ausrichtung Richtung Süden erreichen werden.


Unterschiedliche Typen

Für die Warmwasserbereitung lassen sich thermische Solarkollektoren in drei Gruppen einteilen:

1. Absorber (Kollektoren ohne Abdeckung) für niedere Temperaturen, z. B. direkte Schwimmbadbeheizung.

2. Flachkollektoren für mittlere Temperaturen im häuslichen Bereich.

3. Vakuumkollektoren für höhere Temperaturen im häuslichen und gewerblichen Bereich.


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