Ein Dorf machts vor !
Für immer Schluss mit der Abhängigkeit von begrenzten fossilen Ressourcen ?
Diesen Wachtraum unerschütterlicher Idealisten kann man seit einiger Zeit besichtigen: mit Fremdenführer in Jühnde, dem ersten energieautarken Ort Deutschlands.
Die ländliche 750-Seelen-Gemeinde produziert den eigenen Strom- und Wärmebedarf zu 100 Prozent selbst.
Wer unabhängig sein will, muss kombinieren:
1. Wärme und Strom werden in einer Biogasanlage konsequent in Kraft/Wärme-Kopplung produziert.
2. Erst durch ein Nahwärmenetz für alle Haushalte werden die großen Energiemengen auch restlos nutzbar gemacht. Die Verluste, die sich mancher Landwirt anderswo aufgrund der Verlockungen des EEG auf der Wärmeseite leistet, sind hier tabu.
3. Natürlich nutzt auch Jühnde das öffentlichen Stromnetz als quasi Zwischenspeicher.
Ein Muss, dass das Modell Jühnde seinen Platz hat auf dem Kongress
"Dezentrale Energieversorgung als Chance für Kommunen - Best-Practice-Modelle und Visionen?"
Quelle: www.energie-server.de

